Dom in Coeln 1248 – 1880 I, 2019
Dom in Coeln 1248 – 1880 I, 2019

Der finnische Fotograf Ola Kolehmainen (geb. 1964) ist
einer der bekanntesten Vertreter der sogenannten „Helsinki School“ und international bekannt für seine minimalistisch, abstrakten Close-Ups architektonischer Details. Die moderne Architektur – besonders jene bekannter Architekten wie Alvar Aalto und Mies van der Rohe – ist seit über einem Jahrzehnt Kolehmainens wichtigste Inspirationsquelle und Ausgangspunkt seiner fotografischen Arbeiten. Die Werke des mittlerweile in Berlin lebenden Künstlers finden sich weltweit in namenhaften Sammlungen, Kunst-Institutionen und Museen wieder.
Die im Rahmen des „Artist Meets Archive“ Residency-Programms entstandenen Arbeiten präsentiert Kolehmainen in unserer Galerie unter dem Titel „COELN. Cathedral of light“. Darin beschäftigt er sich mit der Dualität des Mediums Fotografie als haptisches Objekt mit einer ganz eigenen Ästhetik auf der einen und als Informationsträger auf der anderen Seite. Der inhaltliche Fokus seiner Auswahl aus dem Fundus des Rheinischen Bildarchivs Köln liegt bei Dokumentationsfotografien der Sakralarchitektur ausgewählter Kirchen in Köln und ihrer Schatzkunst, wobei die Aspekte Licht, Raum und Farbe eine entscheidende Rolle spielen. Im Zentrum der Ausstellung steht eine aufwendige Installation in Form eines überdimensionalen Leporellos, die sich mit der Baugeschichte des Kölners Doms auseinandersetzt.

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